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| Unbekannter Rechenpfennig https://www.numismatik-cafe.at/viewtopic.php?f=53&t=6600 |
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| Autor: | handjive [ 6. Okt 2017, 20:07 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Unbekannter Rechenpfennig |
Hm...das ist wohl echt eine schwere Nuss.... |
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| Autor: | Chippi [ 7. Okt 2017, 17:11 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Unbekannter Rechenpfennig |
Aber hübsch! Helfen kann ich dir leider nicht. Gruß Chippi |
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| Autor: | handjive [ 17. Jul 2022, 11:30 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Unbekannter Rechenpfennig |
Hallo, wärme den thread nochmal auf in der Hoffnung, daß jemand etwas weiß. Danke & LG |
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| Autor: | QVINTVS [ 19. Aug 2022, 18:50 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Unbekannter Rechenpfennig |
Gibts auch eine Größe und ein Gewicht dazu? Er ist offensichtlich ziemlich klein. Jedenfalls ein interessantes Stück mit einer Trugschrift ich mich an Nürnberg erinnert. Allerdings ist mir die Art der Darstellung komplett unbekannt. |
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| Autor: | zafi9 [ 22. Mär 2026, 20:56 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Unbekannter Rechenpfennig |
hab jetzt auch einige Haller Raitpfennige bei einer Auktion ergattert sie gehören ja auch irgendwie zur Haller Münzgeschichte dazu ich hab dazu allerdings wenig Literatur, ist doch eher ein spezielles Gebiet ev. hat da jemand umfangreichere Literatur ? (Stempelschneider genauerer Zeitraum usw.) ein wenig hab ich aus den Münzblättern heraus gefunden, aber ev. gibt es da noch umfangreichere Literatur? oben links gehört zu Ehz. Sigmund um 1480-1490, genauer Zeitraum und Stempelschneider bekannt ? oben rechts wurde mit Maximilian III angegeben, scheint aber eher in die Kipperzeit hinein zu gehen? (Leopold V. ?) unten links und rechts ist vom Zeitraum klar (private Raitpfennige mit Jahrzahl) ev. hat jemand noch Infos zum Stempelschneider? danke Lg Manfred Dateianhang:
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| Autor: | zafi9 [ 26. Mär 2026, 21:53 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Unbekannter Rechenpfennig |
hab mit jetzt auch zu diesen speziellen Münzen Literatur besorgt das Buch v. Bernhard Prokisch 2009 "die Raitpfennigprägung in den österreichischen Erbländern" das ist sehr umfangreich, aber alles kann dann doch nicht mehr eindeutig geklärt werden oben links gehört zu Sigismund, Zeitraum und Stempelschneider kann nicht eindeutig bestimmt werden aber es wird angenommen ~ Zeitraum ab 1482 bis in die Zeit von Maximilian I. hinein, da lt. Aufzeichnungen noch bis 1496 Messinglieferungen bestellt wurden, (die Raitpfennige von Sigismund waren noch aus Messing) Maximilian I. hatte die Raitpfennige grösser und nur in Kupfer und in Silber Stempelschneider war vermutlich Wenzel Kröndl mit Münzmeister Bernhard Beheim oben rechts kann auch nicht eindeutig bestimmt werden, vom Design fallen sie vermutlich in die Kipperzeit hinen (Ähnlichkeit mit den Kipperkreuzern v. Leopold V.) extrem selten und interresant sind die Raitpfennige von Florian Waldauf (unter Maximilian I.) links unten dürfte generell der erste erhaltene private Raitpfennig aus der Münze Hall gewesen sein, es wurde 1492 ein privater Raitpfennig erwähnt, die Münze ist aber verschollen, weiteres gibt es auch sonst keine erhaltenen Stücke bzw. ist es nicht bekannt ob andere hohe Beamte der Raitkammer überhaupt welche privat geprägt hatten (oder sie sind eben auch verschollen) es durften Anfangs (1497) nur die 4 höchsten Beamten private Raitpfennige prägen lassen, später waren es dann 5-8 hohe Beamte (Statthalter, Räte der Schatzkammer, Hauskämmerer, Kammermeister, Kammerschreiber, Kammerbuchhalter usw.) Stempelschneider war Benedikt Burkhart Münzmeister war Bernhard Beheim d. Ä. unten rechts ist ebenfalls ein privater Raitpfennig v. Florian Waldauf von 1509 (auch sehr selten) Stempelschneider war Ulrich Ursentaler d. J. Münzmeister war Bernhard Beheim d. J. dieser Raitpfennig hatte noch mehr privaten Inhalt Name (Florian v. Wadenstain) , Burgname (Rettenberg) , Wappen v. Ritter F. Waldauf, Helmverzierung 1970 wurde bei der Kirchturmsanierung in Weerberg eine solche Münze im der Turmkugel gefunden (in Silber, diese liegt jetzt in einem Museum) die Burgruine Rettenberg ist nur 2 Km von mir entfernt, Rettenberg und Florian Waldauf sind heute noch überall in den umliegenden Gemeinden verankert (Strassennamen, Dorfwappen, Vereinswappen, Vereinsnamen, Hotelnamen usw.) deshalb gefallen mir diese an sich wertlosen kleinen Kupferstücke besonders gut, es ist Geschichte aus meiner Heimat, und vermutlich hat Ritter Florian Waldauf zu Wadenstein seine pers. Raitpfennige selbst in den Händen gehalten und möglicherweise als engster Vertrauter von Maximilian I. sogar selbst von Kaiser übereicht bekommen (?) F. Waldauf war kaiserlicher Rat und erster Schreiber bzw. Sekretär des Kaisers und bis zu seinem Tod (1510) Mitglied der Schatzkammer (Raitkammer) Lg Manfred |
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