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BeitragVerfasst: 22. Sep 2019, 11:50 
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Kandidat
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Servus!

Nach längerer Zeit habe ich wieder einmal etwas Zeigenswertes ergattert. Drei gegengestempelte Maria-Theresien-Taler, je einmal aus dem Hejaz, aus Nejd sowie dem Jemen - soweit meine Recherchen dazu. Die Meinung der Experten dazu wäre für mich hochinteressant.

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Danke und Gruß, Privateer

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BeitragVerfasst: 27. Sep 2019, 09:22 
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Kandidat
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Hmmm … 100 Zugriffe aber niemand hat eine Meinung? :?

Ich hatte eigentlich gehofft, dass ein paar der altgedienten Herrn Professoren :) schon einmal mit solchen Stücken in Berührung gekommen wären - oder mit den diversen Geschichten drumherum. Glaubt man manchen Quellen, dann sind sämtliche verschiedenen Gegenstempel aus einer Münzstätte gekommen und alle Fakes... oder doch nicht?

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BeitragVerfasst: 27. Sep 2019, 19:25 
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Wirklicher Hofrat
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Helfen kann ich dir leider nicht, da ich - mangels Spezialkenntnissen - bisher die Finger von diesen Teilen gelassen habe (und das auch weiterhin tun werde). Du kannst dich aber mal durch diese Sektion durchklicken (wenn du das nicht schon getan hast). Dann bekommst du eine ungefähre Vorstellung davon, in welchem Umfang dieser Typ bereits mit gefälschten Gegenstempeln bearbeitet wurde.

https://www.zeno.ru/showgallery.php?cat=4159

Gruß klaupo


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BeitragVerfasst: 29. Sep 2019, 19:41 
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Kandidat
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Danke klaupo für den Link - nur ist das jetzt wirklich die Zeno Database oder schon der neueste Frühwald Katalog? :mrgreen:

Die Fälschungsgefahr bei diesen Stücken ist das eine Übel, wobei ich bei den drei von mir gezeigten an und für sich ein gutes Gefühl habe. Der Händler, der sie anbietet ist absolut vertrauenswürdig. Die hohe Wahrscheinlichkeit, sich unabhängig davon ein Phantasieprodukt der 1960er Jahre aus Sanáa zuzulegen wiegt für mich schwerer. Seit ich bei einer Heritage Auktion auf Kommentare gestossen bin, wonach viele / alle / einige (wasauchimmer) Gegenstempel in privatem Auftrag in der dortigen Münzstätte hergestellt worden sein sollen suche ich nach weiteren Informationen dazu. Einstweilen kann ich mich beherrschen, da ich bei aller Liebe zur Exotik keine Phantasiemünzen für teures Geld einkaufen möchte.

Gegengestempelte Taler-Münzen des Hejaz - man kennt ja die vielen osmanischen Kleinmünzen die gegengestempelt wurden - sind für mich noch am ehesten offiziell. Allerdings können bei all den vielen verschieden aussehenden Gegenstempeln die sich finden unmöglich alle echt sein. :( Wann die Gegenstempelung erfolgte erscheint auch unklar, mal heisst es 1916 (für mich wahrscheinlicher) dann wieder 1909 ...

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BeitragVerfasst: 30. Sep 2019, 09:18 
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Doktor
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Hallo Privateer,

ich finde diese Stücke sehen aus als ob sie in einem Stück,also direkt mit Gegenstempel gefälscht wurden.Ist es überhaupt Silber?
Der Händler mag vertrauenswürdig sein,aber kennt er sich mit der Materie aus? Es tauchen immer wieder Fälschungen in seriösen Auktionen auf.
Ich habe solche Stücke in 1996 erworben,da kannte ich so was überhaupt nicht.Ich wäre da vorsichtig.

https://www.zeno.ru/showgallery.php?cat=7746
zeno #18407
#45038:


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BeitragVerfasst: 30. Sep 2019, 14:33 
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Kandidat
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Servus rati,

https://www.zeno.ru/showphoto.php?photo=18405 Dieses Stück und vor allem die Kommentare fand ich hochinteressant. Damit ist für mich endgültig klar, dass ich solche Stücke nicht brauche - außer es fiele mir eines direkt zu.

Mein Scanner verfälscht die Bilder ziemlich, es sind definitiv echte MTT (das kann ich immerhin selbst feststellen *lach). Einen ausgewiesenen Experten hierfür zu finden, erscheint kaum möglich. Selbst ist der Mann, wenn er kann. :mrgreen: Wichtiger ist für mich ob ein Händler korrekt ist - also ein Stück problemlos zurücknimmt falls es nicht echt sein sollte. Da hätte ich wie erwähnt keinerlei Bedenken.

Zu Fälschungen in Auktionen... versteigert wird heutzutage alles was Geld bringt. Im Zweifelsfall so oft, bis sich doch mal einer erbarmt.

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BeitragVerfasst: 30. Sep 2019, 17:07 
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k&k Hoflieferant, Professor

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Ich kann leider auch nicht helfen.

Hatte aber mal vor Jahren einen Spezialisten konsultiert. Ein Deutscher, der in den USA lebt und sich nur mit MTT beschäftigt. Wir hatten auch ein Stück getauscht. Aber leider habe ich alle seine Daten verloren. :roll:
Vielleicht erinnert sich jemand durch meinen Hinweis an ihn. Er könnte bestimmt interessante Details darüber abgeben.

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"Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu machen." Konfuzius


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BeitragVerfasst: 8. Okt 2019, 11:02 
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Kandidat
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Leider scheint diesen Spezialisten niemand zu kennen... oder könnte es sich um 1780 MTT handeln welcher zuletzt im Oktober ´18 hier aktiv war?

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BeitragVerfasst: 8. Okt 2019, 11:08 
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Magister

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Die Dinger werden doch bei ebay dauernd angeboten, und in großen Stückzahlen. Als ich diese Häufigkeit sah ließ ich lieber die Finger davon.

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- pro patria -


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BeitragVerfasst: 8. Okt 2019, 15:47 
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k&k Hoflieferant, Professor

Registriert: 19. Mai 2009, 17:10
Beiträge: 678
Wohnort: Bremen
Privateer hat geschrieben:
Leider scheint diesen Spezialisten niemand zu kennen... oder könnte es sich um 1780 MTT handeln welcher zuletzt im Oktober ´18 hier aktiv war?


Das ist mir nicht bekannt.

arche-foto hat geschrieben:
Die Dinger werden doch bei ebay dauernd angeboten, und in großen Stückzahlen. Als ich diese Häufigkeit sah ließ ich lieber die Finger davon.


Das mag stimmen, aber das sind alles neuzeitliche Nachprägungen, die sogar gelegentlich bei Banken angeboten werden, zum Silberpreis.
Noch ein Aber. Die Stücke gibt es in sehr vielen Origalprägungen, aus verschiedenen Prägestätten. Die weltweit meistgeprägte Münze, die im Zahlungsverkehr war. Sie wurde sogar häufig gegengestempelt und im Zahlungsverkehr in anderen Ländern verwendet. Z. B. in Nordafrika und Asien.

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